Aktuelle Epson Workforce Drucker mit neuen Precisioncore-Druckköpfen

 

Am 19. März 2014 stellte Epson in Wien gleich achtzehn neue Druckermodelle vor. Die wichtigste Neuerung ist die Precision-Core-Technologie, in deren Entwicklung von Epson rund 125 Millionen Euro investiert wurden. Ein Ergebnis dessen ist die auch das „Workforce Pro Replacable Ink Pack System“, kurz RIPS genannt, mit dem der Bedieneraufwand bei einigen Modellen dramatisch reduziert werden kann. Diese Modelle machen im optimalen Fall einen Tausch der Verbrauchsmaterialien erst nach rund 75.000 Ausdrucken erforderlich. Das System wird jetzt schon als sehr zuverlässig eingeschätzt, was mit einer Reduzierung der Ausfallzeiten durch Wartungsarbeiten einhergeht.

 

Ein Video über die Epson Precision-Core-Technologie

 
 

 

 

Was macht die neuen Tintenstrahldrucker und MFP von Epson interessant?

 

Die neuen Tintenstrahldrucker von Epson sind leistungsstark, weisen einen geringen Stromverbrauch auf und vermeiden die Gefahren, die von vergleichbaren Laserdruckern durch die Emission von Feinstaub ausgehen. Damit liegt Epson voll im Trend, wie die Einschätzung der Marktanalysten von IDC-Research belegt. Die Marktforscher schätzen ein, dass bis zum Jahr 2017 in rund der Hälfte aller gewerblichen Büros in Deutschland Tintenstrahldrucker zum Einsatz kommen werden. Bei den Businessdruckern hat Epson auch die Zusatzfunktionen erweitert. Sie machen beim Finishing und auch den Papieroptionen den Laserdruckern erfolgreich Konkurrenz.

 

Was bieten welche Modelle der neuen Epson Workforce 36xx-Reihe?

 

Die zur Epson Workforce 36xx gehörenden Modelle, in denen Papier bis zur Größe DIN A4 verarbeitet werden kann, bieten nunmehr eine Druckleistung von 35 Seiten pro Minute. Das Modelle Epson WF3620DWF, welches den Epson WF3520DWF ergänzen soll, ist mit einem Duplexer ausgestattet, der sich auch für die Faxfunktion verwenden lässt. Neben der Einbindung in Netzwerke über einen Ethernet-Port ist bei beiden Modellen ein WLAN-Modul mit an Bord, das auch die WiFi-Direkt-Technologie unterstützt. Sowohl der Epson WF3520DWF als auch der Epson WF3620DWF können von Tablets und Smartphones mit den Betriebssystemen Android oder iOS mit Hilfe der App Epson Connect angesprochen werden.

 

Epson WorkForce WF-3620DWF

 

Epson WorkForce WF-3620DWF

 

Der für rund 50.000 Ausdrucke ausgelegte Resttintenbehälter kann bei beiden Modellen vom Nutzer selbst ausgetauscht werden. Für einen guten Bedienerkomfort wird bei der Epson Workforce 36xx-Reihe mit einem berührungsempfindlichen Display sowie einer Palette von Tasten zum direkten Aufruf von Funktionen wie der Schwarzkopie und der Farbkopie gesorgt. Empfänger lassen sich beim Faxversand komfortabel über die numerische Tastatur anwählen. Diese Extras bringt auch das Modell Epson WF3640DTWF mit, bei dem ergänzend zur Standardpapierkassette für 250 Blatt serienmäßig eine zweite Kassette mit dem gleichen Fassungsvermögen vorhanden ist.

 

Epson WorkForce WF-3640DTWF

 

Epson WorkForce WF-3640DTWF

 

Welche Neuerungen gibt es bei den DIN A3-Druckern der Epson Workforce-Reihe?

 

Bei den Neulingen der Baureihen Epson Wf71xx und WF76xx wurde die Optik leicht verändert. Sie präsentieren sich jetzt mit einem gefällig gerundeten Gehäuse. Ergänzt wurde bei den neuen Modellen ein Einzelblatteinzug für Papier bis zur Größe DIN A3+. Das neue Multifunktionsgerät Epson WF7610DWF löst den Epson WF7515 ab und wird serienmäßig mit einem Duplexer und einem ADF für bis zu 35 Blatt mit Duplexfunktion ausgestattet.

 

Epson WorkForce WF-7610DWF

 

Epson WorkForce WF-7610DWF

 

Diese neuen Extras und das überarbeitete Design bietet auch der neue reine Drucker Epson WF7110DTW, der als Nachfolger des Epson WF7015 in den Handel kommt. Bei ihm wurde die bisher schon übliche Tastensteuerung mit einem Display für Statusanzeigen ergänzt. Die serienmäßige Ausstattung mit einem Duplexer und zwei Papierkassetten wurde beim Eson WF7110DTW erhalten.

 

Epson WorkForce WF-7110DTW

 

Epson WorkForce WF-7110DTW

 

Was haben die neuen Multifunktionsgeräte und Drucker von Epson gemeinsam?

 

Sämtliche neuen Modelle sind mit Precisioncore-Druckköpfen ausgestattet, die über zwei Druckchips angesteuert werden. Dadurch können jetzt 256 Farbdüsen und 800 Schwarzdüsen genutzt werden, was eine Verdoppelung der Anzahl gegenüber den Vorgängermodellen darstellt. Das steigert die Druckgeschwindigkeit vor allem beim s/w-Textdruck. Die Druckleistung beim Farbdruck ist nahezu gleich, was vom geringeren Druckbereich der Farbdüsen verursacht wird. Die Precisioncore-Technologie wirkt sich günstig auf die erzielbare Druckqualität aus. Die Textdarstellung wird deutlich verfeinert, was sich auch bei der Nutzung der Tintensparfunktion positiv auf die Qualität der Ausdrucke auswirkt.

 

Neue Epson 27 Tintenpatronen mit XL-Version

 

Bei den Tintenpatronen nutzt Epson nicht mehr die seit vier Jahren übliche Reihe Epson T130, sondern bringt mit der Reihe Epson 27 eine völlig neue Reihe von Tintenpatronen mit DURABrite Ultra Ink heraus. Die schwarzen Patronen sind mit drei verschiedenen Reichweiten zu bekommen. Die schwarze Standardpatrone Epson 27 reicht für rund 350 Seiten, die Epson 27XL für 1.100 Seiten und die Jumbokartusche Epson 27XXL für bis zu 2.200 Seiten. Die Farbpatronen werden mit Reichweiten von wahlweise 300 oder 1.100 Seiten angeboten. Damit müssen die XL- und XXL-Druckerpatronen im Vergleich zu den Vorgängermodellen deutlich seltener gewechselt werden.

 

Epson Wecker Tintenpatronen 27

Epson Wecker Tintenpatronen 27

 

Die Druckkosten bei den neuen Modellen Epson WF36xx, Epson WF71xx und Epson WF76xx liegen bei reinen Farbdrucken etwas höher als bei den Vorgängermodellen. Die Kosten für ISO-Farbdokumente mit Schwarzanteil und reine s/w-Ausdrucke konnten spürbar reduziert werden. Für ISO-Farbdokumente mit Schwarzanteil fallen durchschnittlich Kosten von 1,8 Cent pro Seite und für reine Farbdrucke von 8,5 Cent pro Seite an.

 

Kosten und Verfügbarkeit der neuen Multifunktionsgeräte und Drucker

 

Alle achtzehn neuen Modelle der Epson Workforce-Reihe sollen noch im März 2014 in den Handel gebracht werden. Die Multifunktionsgeräte und Drucker für DIN A4-Papier werden Preise zwischen 230 und 280 Euro mitbringen, wobei der Epson WF3520DWF das Einsteigermodell darstellt. Wer ein Multifunktionsgerät der Epson-Workforce-Reihe haben möchte, das DIN A3-Papier bedrucken kann, muss Investitionskosten zwischen 330 und 430 Euro einplanen. Der reine Drucker Epson WF7110DTW soll rund 280 Euro kosten. Dabei handelt es sich um die Preisempfehlungen von Epson, die von den Händlern nach aktuellen Annahmen etwas nach unten korrigiert werden dürften.

 

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Kommentare

Seit 2007 beobachte ich den Markt der Drucker und bin regelmäßig verwundert über die Unfähigkeit der Konzerne . Die Neuerungen sind zwar schön, gehen aber in die falsche Richtung.
Was der Markt benötigt sind effizientere und designerfreundliche Drucker und Laptops.
Die Menschen werden mobiler und benötigen entsprechende Lösungen.
Es ist zum heulen, da ist nichts aber auch Garnichts passiert.

aber so richtig was neues (zB. mobiles Büro) haben Epson und andere Druckerhersteller nicht auf der Pfanne. Ein wenig an den Druckerköpfen oder an der Softwähr basteln, das ist alles.

Kann man schon sagen ob und wann es kompatible Tintenpatronen geben wird?

Hallo Ulrich,

die werden gerade noch analysiert. Es wird sicher noch ein paar Monate dauern, bis es patenrechtlich unbedenkliche Patronen mit Chips gibt.

Gruß,
Andreas

Ich habe den WF 3620 funktioniert soweit ganz gut, außer die Wifi Verbindung. Sie nervt durch permanentes Verlieren der Verbindung, eine neue Einrichtung dauert ewig, da der Drucker nicht mehr eingebunden werden will. Aus welchen Gründen auch immer. Alle anderen Geräte funktionieren dabei tadelos, es liegt also nicht an meinen Geräten. Im Moment habe ich wieder das Problem. Acht Seiten gescannt, urplötzlich wird der Drucker nicht mehr gefunden. Alles wurde neu gestartet und resettet. Eine Neueinrichtung bis jetzt erfolglos. Das nervt Epson!!!!

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