Canon verklagt tintenalarm.de wegen Toner für HP Laserdrucker

 

Letzten Freitag bekamen wir eine Ladung vom Landgericht Düsseldorf zur mündlichen Verhandlung in einem von CANON eingeleiteten Patentverletzungsverfahren. Leider konnten wir uns im Vorfeld mit Canon nicht über eine für beide Seiten akzeptable Unterlassungserklärung einigen. Konkret betrifft das Verfahren das europäische Patent mit der Nummer EP2087407. Das Patent bezieht sich auf Tonerkartuschen (beispielsweise für HP Laserdrucker), in denen die Verbindung zwischen der Bildtrommeleinheit mit der Antriebseinheit des Druckers mit einem bestimmten beweglichen Kupplungsstück ausgebildet ist.

Dass gerade wir als Verfechter von Rebuilt-Tonern und Gegner der Toner-Klone von Canon abgemahnt wurden, enttäuscht uns sehr. Wenn ein Recyceln der betreffenden Tonerkartuschen nicht ohne den Austausch der OPC (Bildtrommel) zulässig wäre, könnten wir diese Tonerkartuschen u.U. nicht mehr anbieten. Das wäre auch aus der Sicht des Umweltschutzes sehr ärgerlich.

Wir hoffen, dass wir uns mit Canon noch einigen können und werden Sie informieren, sobald es Neuigkeiten dazu gibt.

Canon vs tintenalarm.de

Neu: In unserem Shop finden Sie neben Druckerzubehör wie Toner & Tintenpatronen auch Bürobedarf.

 

 

Hi, ich bin Andreas Zenkel von tintenalarm.de und blogge hier seit 2004.
Unseren Blog fülle ich bevorzugt mit Themen rund um Drucker, Tinte, Toner und Druckerpatronen.
Über Kommentare würde ich mich sehr freuen :-)

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Kommentare

Gut zu wissen, dass Canon recycelte Patronen vom Markt verdrängen will.
Für mich heißt das, ein Canon-Drucker kommt mir nicht ins Haus. So einfach ist das.

Dies bedeutet schlicht und einfach, daß Canon genug finanzielle Mittel, Personal, Stress etc. aufwendet, um die KONKURRENZ von einem Markt zu drängen, den sie zunehmend erobert. Ob man es in diesem Fall als Kompliment betrachten sollte, von Canon als "gefährliche Konkurrenz" oder Vorreiter eingestuft zu werden...bleibt fraglich. Ob man es sportlich nehmen sollte...ebenso. Ein Boykott hat nur dann Sinn, wenn er vom Grossteil einer breiten Masse ausgeführt wird. In diesem Sinne hoffe ich auf einen für Euch angenehmen Ausgang dieser Angelegenheit oder einem Richter, den den Kopf schüttelt, das Verfahren abweist und die Kosten dafür Canon tragen lässt ;-) Viel Erfolg! Grüße

Ich hatte auch einen Canon, und kann mich über die Druckqualität nicht beschweren. Dennoch bin ich als vieldrucker von Canon abgekommen weil er einfach zu teuer ist. Auch war die Lebensdauer zu kurz.Verärgert war ich jedesmal wenn ich feststellen mußte das die Patronen schon mit 10-20% Restinhalt leer meldeten und den dienst versagten. Das ist bei diesen Preisen nicht hinehmbar. Ähnlich ist auch das Problem beim Brother, nur nicht ganz so schlimm

Eigendlich ist es verständlich, wenn Canon i. m.F. mit der Tinte das Geld wieder herein holen will, wenn die Drucker für einen "Appel und ein Ei" verkauft werden. Damit es nicht mehr sehen kann wieviel Tinte die Patrone enthält, hat man sie undurchsichtig gemacht und kleiner. Wer seine Patronen nicht selbst befüllt, ist nun gezwungen, öfter Tinte zu kaufen, was ganz schön teuer kommt. Hat man längere Zeit den Drucker nicht benutzt, dann werkelt er einige Zeit und verbraucht dabei viel Tinte, bis er endlich druckt. Allerdings, wenn man auf einmal viel druckt, dann ist er sparsam. Darum auf der Rückseite ein kleines Loch, passend für Injektionsnadel, dann kann man sparsam drucken.

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